Wir planen Anlagen, die unsere Kunden über lange Zeit zuverlässig mit Wärme versorgen. Umso mehr freut es uns, wenn auch bei der Erneuerung des Heizwerks wieder auf unsere Planung gesetzt wird.

Am vergangenen Wochenende waren wir bei der Eröffnung der neuen Kesselanlage der Landwirtschaftlichen Fachschule Kirchberg am Walde dabei. Bereits 1997 haben wir hier das erste Heizwerk mit lokalem Wärmenetz geplant. Fast 30 Jahre später wurde nun ein neuer Kessel eingebaut.
Damit die Anlage künftig noch effizienter läuft, ist jetzt auch ein Pufferspeicher mit 10 m³ Teil des Wärmekonzepts. Auch das Wärmenetz wurde bei der Erneuerung berücksichtigt: Neue Netzpumpen und ein neues Netzmischventil sorgen dafür, dass alle Gebäude am Schulareal weiterhin verlässlich mit Wärme aus nachwachsendem, regionalen Hackgut versorgt werden.

Wir gratulieren herzlich!

Große Freude bei der feierlichen Eröffnung der W4K- Pyrolyseanlage in Litschau diese Woche!
Hier wird Wärme aus Waldhackgut gewonnen. Diese wird in das Fernwärmenetz Litschau eingespeist und versorgt dadurch Bewohner und Betriebe der Gemeinde mit regionaler Wärme. Das Besondere daran?

Die Anlage ist eine Pyrolyseanlage, in der das Hackgut nicht direkt verbrannt wird - sondern durch hohe Temperaturen in Holzgas umgewandelt wird. Dieses Holzgas wird in einem weiteren Schritt verbrannt und die Wärme über einen Wärmetauscher ausgekoppelt. Als Nebenprodukt entsteht aus dem Holzhackgut zusätzlich Pflanzenkohle, wodurch sich eine doppelte Wertschöpfung ergibt.

Die Wärme aus regionalem Holz, mit kurzen Transportwegen UND Pflanzenkohle, die in der Landwirtschaft und in der Industrie weiterverwendet werden kann. 

Wir freuen uns sehr, für dieses innovative Projekt mit der GU-Planung betraut worden zu sein und wünschen viel Erfolg mit unserem traditionellen Eröffnungsgeschenk - einem „jungen Baum".

Im Rahmen des Forschungsprojekts GEO.MAT kamen letzte Woche unsere Partner von AEE INTEC, Forschung Burgenland, BEST Bioenergy und den Partnerbetrieben zu uns, um gemeinsam an einer zentralen Frage zu arbeiten: Wie lässt sich die Wärme aus Thermenbetrieben besser nutzen, statt sie ungenutzt abzuführen?Konkret geht es im Projekt um:

  •  Nutzung von Abwärme aus Rückspülwasser, Kühlung und Lüftung
  •  Kaskadierte Wärmepumpennutzung für niedrigere Becken-Solltemperaturen
  • Thermische Speicher zur Lastverschiebung
  •  Digitalisiertes Energiemanagement mit modellprädiktiver Regelung

Umgesetzt und erprobt wird das an zwei Thermenstandorten im Burgenland und in der Steiermark, mit dem Ziel, jährlich mehrere Tausend Tonnen CO₂ einzusparen und die Ergebnisse als Roadmap für weitere Thermenstandorte nutzbar zu machen.

Der fachliche Austausch mit unseren Projektpartner:innen ist immer spannend und wir freuen uns, Teil dieses Forschungsprojektes zu sein. 

Projekpartner: 
Aee Intec | Forschung Burgenland | Best Bioenergy | Sonnentherme Lutzmannsburg | H2o Hotel Thermeresort | | Reduce Gesundheitsresort Bad Tatzmannsdorf | Stepsaheadenergiesysteme | Ing. Haas GesmBH

Wie kann industrielle Abwärme sinnvoll in ein Fernwärmenetz eingebunden werden? Was braucht es, damit sich Gemeinden, Genossenschaften, sowie Hausbesitzer:innen an der Energiewende beteiligen? Wie ist es in unserem neuen Büro zu arbeiten?

Zu all diesen Themen hat Lena Wechselberger vom TGA Magazin kürzlich unseren Geschäftsführer, Josef Riebenbauer, befragt. Es war ein schönes Gespräch.

Neugierig geworden? Link zum Artikel

Am 13. Juni öffneten wir Tür und Tor: Wir luden die Familien unserer Mitarbeiter:innen zu einem Tag der offenen Büro- und Heizwerktür ein. Damit unsere Arbeit greifbar wird, führten unsere Geschäftsführer durch das von uns geplante Heizwerk Pinggau und beantworteten alle Fragen zu Technik und Ausführung.

Danach ging es weiter in unser neues Bürogebäude, wo unsere Mitarbeiter:innen ihren Familien die neuen Räumlichkeiten zeigen konnten. Für die Verpflegung sorgten wieder einmal unsere Nachbarn vom Einkehrgasthof Prenner – herzlichen Dank dafür!

Wir freuen uns über das große Interesse an unserem neuen Gebäude und die vielen aufmerksamen Gesichter bei den Technikführungen.

Das RETTER Bio Natur Resort wurde vergangene Woche bei der Verleihung des Energy Globe Styria ausgezeichnet und wir freuen uns, als Planer:innen ein Stück des Weges begleitet zu haben. Seit Jahrzehnten setzt das Resort konsequent auf Nachhaltigkeit. Damit die Energieversorgung wirklich zukunftsfit wird wurden hier mehrere Maßnahmen umgesetzt:

  • neues Biomasse-Heizwerk für die Wärmeversorgung
  • Photovoltaikanlage auf den Resortdächern erzeugt erzeugt Strom direkt vor Ort“
  • 40 E-Ladestationen für die Gäste
  • 12 vernetzte Zisternen mit je 50.000 Litern für ein effizientes Wassermanagement

Was uns daran besonders gefällt: Hier wurde nicht eine einzelne Maßnahme umgesetzt, sondern Strom, Wärme und Wasser sinnvoll zusammengedacht. Genau dieses vernetzte Planen macht aus einzelnen Komponenten ein stimmiges Gesamtsystem, einen Betrieb, der seine Nachhaltigkeit nicht nur verspricht, sondern lebt. Wir sind stolz als Planer für das Heizwerk mit an Board gewesen zu sein.
Glückwunsch an das gesamte Team des RETTER Bio Natur Resorts!

Heute fiel der offizielle Startschuss für den Ausbau der Fernwärmeversorgung in Deutschlandsberg. Die Energie Steiermark, investiert hier rund 18 Millionen Euro in ein neues Biomasseheizwerk, die Modernisierung der bestehenden Anlage und den Netzausbau. Wir freuen uns sehr, dieses Projekt als Planer begleiten zu dürfen.

Künftig werden rund 610 Haushalte in etwa 400 Gebäuden mit Wärme versorgt mit Wärme versorgt, die künftig zu über 90 % aus erneuerbarer Energie stammt. Das spart jährlich etwa 2.500 Tonnen CO₂.

Effizienter Einsatz von Ressourcen ist uns ein großes Anliegen, deshalb sorgen ein Pufferspeicher und eine Rauchgaskondensation für einen möglichst sparsamen Einsatz von Hackgut. Die Inbetriebnahme des Neubaus ist für Herbst 2027 geplant, wir freuen uns darauf dieses Projekt mitzugestalten.

Bild: © Energie Steiermark

Heute geben wir euch einen Filmtipp zur Verkehrswende in Städten. 
Genau wie bei der Energiewende - geht es bei der Verkehrswende darum neue Wege zu gehen. Dieser Film von Ingwar Perowanowitsch, zeigt auf wo in Europa schon viel für die Verkehrswende getan wurde. 
Es ist wirklich erstaunlich, wie sich die Dinge verändern können, wenn die Politik Mut zur Veränderung zeigt. Film ist in voller Länge auf You Tube zu sehen.
Absolute Empfehlung!

Link zum Film

Wir freuen uns sehr mit unseren langjährigen Kunden vom Retter Bio-Natur-Ressort – das Resort wurde dieses Jahr im Rahmen der „Tourismusstars“ im Schloss Schönbrunn zum "nachhaltigsten Hotelbetrieb Österreichs"  ausgezeichnet!

Das RETTER Bio-Natur-Resort im Naturpark Pöllauer Tal legt nicht nur Wert auf regionale und saisonale Lebensmittel aus eigenem biologischen Anbau, im Resort setzte man auch schon früh auf Elektromobilität und effiziente Energiesysteme. Im hauseigenen BioGut erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in gelebte Nachhaltigkeit, biologische Landwirtschaft und regionale Lebensmittelkreisläufe – und können Spezialitäten aus dem eigenen Obstgarten direkt verkosten.

Zuletzt konnten wir für das RETTER Bio-Natur-Resort die neue Biomasse-Energiezentrale auf Basis von Hackschnitzel planen und umsetzen, die das Resort mit regionaler, nachwachsender Wärme versorgt. Ein vorisoliertes Rohrnetz liefert die Wärme zuverlässig in alle Gebäude des Ressorts. Damit die Anlage äußerst effizient eingesetzt werden kann wurde ein Pufferspeicher zur Spitzenlastabdeckung installiert.

Tipp: Gastgeber Ulli & Hermann Retter bieten eigene Haustechnikführungen für Gäste an, die sehr zu empfehlen sind.