Medienspiegel / 21.12.2011
EEÖ: Energiewende gerät nicht in Schwung
Nach der Analyse der heimischen Energiebilanz kommt der Dachverband der Erneuerbaren Energie in Österreich zum Ergebnis, dass das energiepolitische Ziel, den Anteil der Erneuerbaren Energie auf 34% zu erhöhen, in weite Ferne zu rücken droht.
Die Produktion von Erneuerbarer Energie ist gestiegen, trotzdem sinkt ihr Anteil am Gesamtenergieverbrauch erstmals seit vielen Jahren.
Um die gesteckten Ziele bis 2020 zu erreichen besteht vor allem in den Bereichen Verkehr und Industrie massiver Handlungsbedarf.
Im Bereich der Wärmeversorgung muss endlich eine Energiewende eingeleitet werden. Der Anteil der Erneuerbaren Energie bei der Wärme ist nicht einmal halb so groß wie der bei der Stromerzeugung. Hier gilt es Taten folgen zu lassen. Dazu zählt auch eine konsequente Umsetzung in Richtung Erneuerbare Energie beim Wohnbau.
Das 4-Punkteprogramm des EEÖ zur Energiewende beim Heizen muss endlich umgesetzt werden:
- Heizungsscheck
- Eine groß angelegte Informationskampagne
- Schwerpunkt der Erneuerbaren Wärme im Klimafonds
- Finanzierung der Maßnahmen über Zweckbindung staatlicher Zinseinnahmen bei der Förderung von Gas und Öl
„Enormes Potential gibt es bei den Haushalten und den Städten. Hier muss noch viel stärker als bisher an einer Umstellung auf erneuerbare Energie gearbeitet werden", so Josef Plank, Präsident des Verbandes Erneuerbare Energie Österreich.
Positiv anzumerken ist aber, dass Salzburg, Kärnten, Tirol, Vorarlberg und das Burgenland die 34%-Hürde bereits überschritten haben.
Den gesamten Artikel und nähere Informationen über den Verband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) finden Sie unter:







