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Medienspiegel / 31.10.2011

Der Standard: Strom bekommt ab Jänner 2012 bunte Mascherln

Der Markt verlangt neue Produkte im Energieversorgungssektor. Immer Mehr Menschen legen Wert darauf, dass ihr Strom aus Erneuerbaren Energiequellen stammt.

Nach dem Motto "Strom hat sehr wohl ein Mascherl" wird es ab 2012 auf Basis von sogenannten Ursprungszertifikaten neue Produkte in der österreichischen Energielandschaft geben. Die Zertifikate bescheinigen, dass der Strom aus Biomasse-, Solar-, Wind- oder Wasserkraftwerken stammt.

Norwegen macht schon seit zehn Jahren gute Geschäfte mit diesen "Ursprungszertifikaten". Es verkauft den Überschuss an Zertifikaten an interessierte Unternehmen aus dem Ausland.

Auch in Österreich wird schon seit geraumer Zeit versucht die Stromkennzeichnung für den Endverbraucher klarer darzustellen. Grünstromzertifikate sollen dies vereinfachen. Durch die Erlöse der Zertifikate soll der Ausbau von Erneuerbaren Energien angekurbelt werden.

Zurzeit gibt es aber in Österreich noch einen Engpass, so müssen insbesondere norwegische Zertifikate zugekauft werden. Besonders der Verbund hat nach dem beschlossenen Atomausstieg viel zertifizierten Strom nach Deutschland geliefert.

Anmerkung:

Um diesem Engpass entgegen zu wirken, gilt es den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Österreich zu forcieren. Denn nur dann können auch wir von den "Grünstromzertifikaten" profitieren. Darüber hinaus ist es wichtig, dass jeder einzelne darauf achtet, dass SEIN Strom ein "Grünes Mascherl" trägt.

Hier der Link zum Standard-Artikel:

http://derstandard.at/1319181607441/Standardisierte-Zertifikate-Strom-bekommt-ab-Jaenner-2012-bunte-Mascherln

 
 
©APA, Fotolia; Collage: Friesenbichler
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