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13. September 2019

EIN STERN FÜRS KLIMA - KLIMASCHUTZ AUS DER REGION

EIN STERN FÜRS KLIMA - KLIMASCHUTZ AUS DER REGION

EIN STERN FÜRS KLIMA - KLIMASCHUTZ AUS DER REGION

  • Regionalgruppe: Hartberg
  • Datum: 20.09.2019 18:30 - 20:00
  • Ort: Rochusplatz, 8230 Hartberg

Ein Stern fürs Klima
Aus Hartberg kam ein leuchtend Zeichen,
gar grell und wollt partout nicht weichen.
Zum Schutz des Klimas hat's geheißen -
ein Leuchtturm der nicht abzureißen!
Es strömten gar Fünfhundert her
und zündeten ein Lichtermeer.
Und ward der Stern dort auserkoren,
wird dieser nun erneut beschworen.
Regionale Gruppen und Vereine,
präsentieren dabei das ihr und seine,
Denn FridaysforFuture streikt sodann,
am 20.09. bundesweit simultan.
Bregenz, Dornbirn ganz im Westen,
und auch Innsbruck gibt zum Besten,
wie im Süden Villach, Finkenstein,
stellen sie sich für's Klima ein.
Ja auch Schärding oder Gmünd im Norden,
basteln schon an Menschenhorden.
Und im Osten, wie soll's anders sein,
ist Wien bei weitem nicht allein!
In Wiener Neustadt oder Baden
wird wie in Eisenstadt geladen.
Drum werd‘ auch du zum Klimaheld,
vielleicht in Hartberg, Pöllau, Fürstenfeld?
______________________________________
Du willst als Privatperson dabei sein?
Nichts leichter (& wohl auch nichts wichtiger) als das!
Um 18:30 geht's los am Rochusplatz in Hartberg.
Du willst als Ort vertreten sein?
Jeder Ort kann mitmachen - je mehr desto aussagekräftiger ist die Aktion!
Versammelt euch vor Ort, macht ein Foto und meldet euch bei hartberg@fridaysforfuture.at.
Ihr kommt auf die Karte https://www.fridaysforfuture.at/deinort und seid nachher herzlich eingeladen,
in Hartberg um 18:30 vorbeizuschauen, wenn sich die Gruppen treffen und austauschen.

11. September 2019

Fortsetzung "Raus aus dem Öl" - Bonus!

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus verlängert im Sinne des Entschlusses des Nationalrats die erfolgreiche Fördermaßnahme für den Ölheizungs-Ausstieg. 
Aufgrund der großen Nachfrage wird die Förderaktion am 23.9. fortgeführt. Für die Verlängerung der Aktion stehen nunmehr 20 Millionen zur Verfügung.
Gefördert wird der Kesseltausch mit bis zu 5.000 Euro im Einfamilienhaus bzw. max. 1.000 Euro im mehrgeschoßigen Wohnbau.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.raus-aus-dem-öl.at

09. September 2019

KlimaforscherInnen erstellen Energie- und Klimaplan!

Mit der Ende 2018 präsentierten Klimastrategie der damaligen Regierung ist die EU-Kommission nicht zufrieden gewesen. Wird nicht bis Ende 2019 massiv nachgebessert, dürfte Österreich mit hohen Strafzahlungen zw. 30 und 40 Milliarden Euro zu rechnen haben. Also die Zeit drängt!

Auf Initiative des Klimaforschungs-Netzwerks Österreich (CCCA) unter der Leitung der Professoren Helga Kromp-Kolb (BOKU Wien), Gottfried Kirchengast (UNI Graz), Karl Steininger (UNI Graz) und Sigrid Stagl (WU)  legten nun mehr als 70 österreichische WissenschaftlerInnen einen eigenen – deutlich ehrgeizigeren – Energie- und Klimaplan vor. Unter den dringenden Maßnahmen befinden sich:

- eine ökosoziale Steuerreform
- der Umbau zur Kreislaufwirtschaft
- der Ausbau von Erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse) und
- der Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

Am 25. September, also noch vor der Nationalratswahl, wollen die österr. ForscherInnen eine Parteienbewertung der klimarelevanten Rahmenmaßnahmen veröffentlichen.

"Es ist nicht der Plan vor dem man Angst haben muss, es ist der Klimawandel vor dem man Angst haben muss!" lautet das Credo der Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb.

30. August 2019

Klimavolksbegehren gestartet! - Es geht um unsere Zukunft!

KLIMAVOLKSBEGEHREN gestartet!

Seit Mi, 28. August 2019 liegt in allen österreichischen Gemeinden das KLIMAVOLKSBEGEHREN als überparteiliche Initiative, zur Unterschrift auf. Den Klimaschutz in der Verfassung verankern, eine klimaschützende, ökosoziale Steuerreform, eine umfassende Energiewende - das sind die Forderungen, für deren Unterstützung die Aktivisten des Klimavolksbegehrens werben. Das erklärte Ziel ist es, die politisch Verantwortlichen zu einer mutigen Klimapolitik zu bewegen, die im Einklang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen steht und sozial ausgewogen ist.  "Wir stehen mit der Klimakrise vor der größten Herausforderung unserer Zeit", erklärt Katharina Rogenhofer, Sprecherin des Klimavolksbegehrens. Heute erleben wir alle die Folgen des Klimawandels hautnah auch in Österreich:  Ernteausfälle in der Landwirtschaft, Dürren, Wassermangel, katastrophale Unwetter, wegschmelzende Gletscher, Anstieg der Zahl der Hitzetoten uvm.
Informieren Sie sich JETZT! Handeln Sie JETZT!

www.klimavolksbegehren.at 

22. July 2019

Welterschöpfungstag 2019: dieses Jahr schon am 29. Juli

Ab Mo, 29. Juli 2019 !!!  leben wir – was den Verbrauch an ökologischen Ressourcen angeht – von den Vorräten des nächsten Jahres, also auf Pump. Der Welterschöpfungstag, der Earth Overshoot Day, rückt Jahr für Jahr im Kalender weiter nach vorn (2013: 20. August | 1993: 21. Oktober)  

Das Global Footprint Network berechnet jedes Jahr, ab welchem Zeitpunkt die Menschheit die natürlichen Ressourcen eines ganzen Jahres erschöpft hat. Mit dem 29.Juli ist dieser heuer erreicht. Von da an verbrauchen wir mehr natürliche Ressourcen, als die Erde von sich aus wieder herstellen kann und leben auf Kosten zukünftiger Generationen. "Overshoot" (Welterschöpfung) bedeutet konkret Klimawandel, Dürren, Unwetter, schrumpfende Regenwälder, Artenverlust, Überfischung der Meere, Bodenerosion und Trinkwasserknappheit, um nur einige zu nennen. Der "Overshoot Day" wäre heuer bereits auf den 15. April gefallen, würden alle Menschen so leben wie wir Österreicher. 

Wir sind ALLE gefordert in den Lebensbereichen Energie, Verkehr und Landwirtschaft unseren ökologischen Fußabdruck zu hinterfragen und sparsamer mit unseren Ressourcen umzugehen: WENIGER  IST MEHR!!

Termintipp:
STROMLOSER GOTTESDIENST
4. August, 09.00 Uhr | Stadtpfarrkirche Friedberg

05. July 2019

"Klimanotstand" - Was heißt das eigentlich?

"KLIMANOTSTAND" (Climate Emergency) - Was heißt das eigentlich?
Am 13. Juni dieses Jahres rief die steirische Gemeinde Michaelerberg-Pruggern als erste Gemeinde Österreichs den Klimanotstand aus. Diesem Beispiel folgten Innsbruck (T) und Traiskirchen (NÖ).  Als erstes Bundesland Österreichs  traf gestern Vorarlberg diese Entscheidung.  Doch KLIMANOTSTAND - Was heißt das eigentlich? Von seinem Begriff her bedeutet „Klimanotstand“, dass akute und gegenwärtige Gefahr für das Klima und das Leben der Menschen durch den Klimawandel und seine Folgen besteht. Klimanotstand anerkennt, dass die mit dem Klimawandel verbundenen Gefahren nicht mit bisherigen Mitteln abwendbar sind, so dass neue außergewöhnliche Mittel angewendet werden können.  Mit der Ausrufung des Klimanotstandes treffen Regierungen und Verwaltungen die Entscheidung, alle zu erlassenden Gesetze und Regelungen auf Klimaschutz hin zu prüfen. Es handelt sich nicht um einen Notstand im rechtlichen Sinne, sondern um ein politisches Signal für eine Trendwende im Klima- und Umweltschutz auf lokaler oder landesweiter Ebene. 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimanotstand
https://emobicon.de/news-was-bedeutet-klimanotstand-fuer-uns/

19. June 2019

NÖ beschließt als 1. Bundesland Ausführungsgesetz zur Biomasseförderung

Als erstes Bundesland hat Niederösterreich am 13. Juni 2019 unter dem Titel Biomasseförderungsgesetz NÖ das Ausführungsgesetz zum Biomasseförderungs-Grundsatzgesetz beschlossen. Das Gesetz orientiert sich inhaltlich am Grundsatzgesetz. Auch die Möglichkeit statt eines Brennstoffnutzungsgrades von 60 % den Einsatz von 50 % Schadholz nachzuweisen ist vorgesehen. Einen Wermutstropfen stellt jedoch laut Hans-Christian Kirchmeier, Vorstandsvorsitzender der IG Holzkraft, die niedrige Tarifhöhe dar, da zu befürchten sei, dass einige Anlagen nicht weiter betrieben werden können. Ein rasches Beschließen der Ausführungsgesetze ist laut Kirchmeier auch in den anderen Bundesländern dringend notwendig, da das für 2020 angekündigte Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz sich höchstwahrscheinlich deutlich verzögern werde. 

13. June 2019

Buchtipp | Franz Alt: Die Alternative - Plädoyer für eine sonnige Zukunft

Die Welt ist im Umbruch. Sind globale Entwicklungen wie der Klimawandel oder die Digitalisierung überhaupt noch steuerbar? In welcher Welt werden unsere Kinder leben? "Die effektivste Art, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten", sagt Franz Alt. Sein neues Buch: "Die ALTernative - Plädoyer für eine sonnige Zukunft" will erste Antworten auf die großen Zukunftsfragen geben: Wie geht ein gutes Leben für alle bei mehr Gerechtigkeit? Wie organisieren wir die weltweiten Wanderbewegungen ohne Bürgerkriege? Wie lösen wir die Überlebensfrage der Klimaerhitzung? Wie lernen wir, was nachhaltiges Wirtschaften ist? Und was bedeuten im Zeitalter der Digitalisierung Wert und Würde des Menschen? 

ISBN: 978-3-96038-208-9